Nach Corona: Ausbildungsstart verschieben

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Dem Ausbildungsmarkt steht eine Krise bevor. Viele Betriebe haben existenzielle Nöte. Die Bereitschaft, junge Menschen auszubilden, ist aber ungebrochen. Vielen Betrieben würde etwas Zeit reichen, um sich auf die neue Situation einzustellen und weiter innerbetrieblich auszubilden. Wir fordern vom Senat, dass die Berufsschulen erst im Februar ins Ausbildungsjahr starten dürfen. So bekommen sie Luft zum Atmen!

Der Senat muss sich außerdem stärker dafür einsetzen, dass die Berufsorientierung an den Schulen verbessert wird und offene Ausbildungsstellen schneller vermittelt werden können. Immerhin wurden im aktuellen Haushalt 300.000 Euro für eine Werbekampagne berufliche Bildung eingestellt. Wir brauchen jetzt eine stadtweite Kommunikationsoffensive.

Blicken wir über den Tellerrand: Eine große Chance liegt in der sogenannten Verbundausbildung. Diese ermöglicht es Betrieben, bei der Lehre über Ländergrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Wir erwarten vom Senat, dass er schleunigst die Initiative ergreift und eine Verbundausbildung zwischen Ausbildungsbetrieben in Berlin und Brandenburg regulär möglich macht. Beide Länder sollten hier kooperieren und die Richtlinienförderung anpassen.

Unser Positionspapier zur Stärkung der Ausbildung und Betriebe finden Sie hier, unseren Antrag zur Stärkung der Verbundausbildung hier.